Rechnungen für Direktvermarktende Landwirte: Hofladen, Markt, Wochenkisten

Die Direktvermarktung erlebt im DACH-Raum eine Renaissance. Bauern verkaufen ihre Produkte am Hofladen, auf Wochenmärkten, über Online-Shops und in wöchentlichen Bio-Kisten-Abos. Was früher mit Kassenbuch und Heft funktionierte, fällt unter die KassenSichV und braucht GoBD-konforme Belege.

Warum Direktvermarktende ein digitales System brauchen

Pauschalierende Landwirte (§24 UStG in Deutschland) haben besondere USt-Regeln. Hinzu kommen Bio-Zertifizierungs-Nachweise, Restaurantkunden mit B2B-Logik, Wochenmarkt-Bargeld und saisonale Schwankungen.

Die größten Schmerzpunkte

1. §24-Pauschalierung. Eigene USt-Sätze (9,5 % auf landwirtschaftliche Produkte – 2026).

2. B2B-Restaurants. Andere Logik als Hofladen.

3. Bio-Kisten-Abos. Wöchentlich, mit Pause/Resume.

4. Wochenmarkt-Bargeld. KassenSichV.

5. Saison. Erdbeerfeld vs. Apfelernte.

6. Lieferung. Pauschale oder pro km.

Wie InvoiceFlow das löst

§24-Pauschalierungs-Logik

Sondersteuersatz 9,5 % für pauschalierende Landwirte hinterlegt.

Invoice Flow app Rechnungseditor eines Direktvermarkter-Landwirts – alte Tomatensorten, Mangold und Zucchini nach Gewicht für ein Restaurantkonto abgerechnet mit PO und Erntedatum in benutzerdefinierten Feldern
Jede Sorte nach Gewicht mit ihrem Stückpreis abgerechnet – die PO und das Erntedatum in benutzerdefinierten Feldern, die der Buchhalter des Küchenchefs braucht.

Wochenkisten als Recurring mit Pause

„Bio-Kiste klein 22 € wöchentlich” mit Pause während Urlaub.

Invoice Flow app wiederkehrende Rechnungen eines Direktvermarktungs-Landwirts — wöchentliche CSA-Voll- und Halbanteile, die automatisch für Abonnenten erstellt werden
Jeder CSA-Anteil wird in seinem eigenen wöchentlichen Turnus automatisch abgerechnet — die Tabellen-und-PayPal-Routine ist Geschichte.

B2B-Restaurantkunden

Sammelrechnung am Monatsende mit Lieferschein-Anhang.

Wochenmarkt-Bargeld

Mobile Belegerstellung mit GoBD.

Standardklausel mit Kontrollstellen-Nummer.

Lieferpauschalen

Standardpositionen für Zustellbereich.

Dokumente eines Direktvermarktungs-Landwirts in der Invoice Flow app – eine Restaurantlieferung, eine Genossenschafts-Großbestellung, eine CSA-Saisonvorauszahlung und ein individueller Halbrind-Verarbeitungsauftrag
Restaurant, Großhandel, CSA und ein individueller Verarbeitungsauftrag nebeneinander – jeder Vertriebskanal des Hofs in einer Ansicht.

Praxisbeispiel: Heinrich aus Dresden

Heinrich Naumann betreibt einen Bio-Hof mit Hofladen, sechs Restaurantkunden und 80 Wochenkisten-Abos.

Bisher: handschriftliches Kassenbuch + Excel. Seit März 2026: InvoiceFlow. Wochenkisten als Recurring mit Pause. Restaurantkunden monatlich. Wochenmarkt mit mobiler Belegausgabe.

Resultat: GoBD-Compliance erreicht, Kontrolle der Bio-Behörde problemlos.

Schritt-für-Schritt-Workflow

  1. Profil mit §24-Status (falls zutreffend) und Bio-Kontrollstellen-Nummer.
  2. Produktkatalog mit korrekten Steuersätzen.
  3. Kunden: Privat, Restaurant, Großhandel.
  4. Recurring für Wochenkisten.
  5. Sammelrechnung für Restaurants.
  6. Mobile Belege für Wochenmarkt.

Häufige Fehler

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